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WEN WIRD ES NUN ERWISCHEN ? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thomas Böhm   
Montag, 23. Januar 2012 um 20:29

Eine Meldung in der heutigen MAZ kündigt für den kommenden Donnerstag eine weitreichende und für viele auch folgenschwere Entscheidung für unsere Region an. Früher als erwartet, wird das Bundesamt für Flugsicherung seine Prüfungsergebnisse der vorgeschlagenen Flugrouten für den BBI „Willy Brandt“  auf einer Pressekonferenz verkünden.  Es ist die Ziellinie für all die Bürgerinitiativen rund um Schönefeld und Berlin, für die Bürgermeister(innen) und Kommunalpolitiker aller „Glaubensrichtungen“, bis hinauf in den Potsdamer Landtag, die teilweise, in dem Augenblick, wo es für „ihre“ Region gefährlich wurde,  mit dem Sturmlauf gegen die Flugrouten begonnen hatten. Dabei war das Wort, „Solidarität“ , eher ein Favorit für das Unwort des Jahres.In der gesamten Diskussion war den einzelnen Gemeinden, denen eine Überflugroute „drohte“, das Hemd näher als die Hose und die Belange der Nachbargemeinden nebensächlich. Hier hat Plan B bereits im Jahre 2008 in der SVV Zossen den Antrag eingebracht, sich mit 5000€ an den Klagekosten des BVBB gegen die „Verlärmung“ der am stärksten betroffenen Gebiete in Blankenfelde-Mahlow zu beteiligen, der aber, leider,  mehrheitlich, als „Wahlkampftheater“,  abgelehnt wurde. Die Fraktion von Plan B und die Bürgermeisterin waren bereits damals für ein Maß von Solidarität eingetreten, bevor andere in dieser Stadt, die ablehnend gestimmt hatten, diese plötzlich im Herbst 2011 neu entdeckten und für sich beanspruchten! ( „Wer zu spät kommt, den bestraft.....!“)Zwei Dinge sind absolut gewiss: Es wird „Sieger“ und es wird „Verlierer“ geben nach der Bekanntgabe. Es wird aber (hoffentlich) auch Schluss sein mit den täglichen „Wasserstandsmeldungen“ welches Dorf es nun treffen könnte, die örtlichen Politiker werden wieder zu ihrem „Tagesgeschäft“ übergehen können und wir, die Bevölkerung, müssen uns, zu welcher der oben genannten Gruppen wir dann auch gehören werden, wohl oder übel mit den Gegebenheiten arrangieren müssen. Die „Unterlegenen“ werden dieses Ergebnis vehement verteufeln und weiterhin bekämpfen, es ist ihr gutes Recht und die „Verschonten“ sollten in diesem Falle nicht in Schadenfreude verfallen,  sondern solidarisch mit versuchen, auch diesen Menschen weiterhin dabei behilflich zu sein, ihre gesundheitliche und existenzielle Bedrohung  abzuwenden, wobei dies sehr, sehr schwer werden dürfte.Die Rechtsstaatlichkeit muss in diesem Falle immer gewahrt bleiben, denn eine Nicht Anerkennung  von demokratisch, herbeigeführten Entscheidungen, durch eine Wahl oder Bürgerbefragung , wie im Falle Stuttgart 21, oder aber auch die Bürgermeisterwahl 2011 in Zossen, widerspricht dann den demokratischen Spielregeln, denn ich kann mich nicht mit meinen Forderungen auf den Rechtsstaat berufen und wenn mir das Ergebnis dann nicht genehm ist , diesen Rechtsstaat in Frage stellen.Wir werden alle gespannt auf den Donnerstag und die dann verkündeten Ergebnisse schauen!Thomas Böhm / Sprecherrat Plan B
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