| Konstruktive Sacharbeit…. |
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| Geschrieben von: Robin Lewinsohn |
| Dienstag, 01. November 2011 um 06:30 |
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auch bei schwierigen Entscheidungen konnte man am letzten Donnerstag im Standen doch mit der Schulbezirkssatzung und dem Jobcenter ebenso komplexe wie richtungsweisende Beratungen auf der Tagesordnung. Ebenso wichtig für die jeweiligen Betroffenen waren auch die diversen Beschlüsse zu Bauvorhaben in Zossen. Als interessantes Vorhaben wurde auch der Offenlagebeschluss für das Alternative Heil- und Erholungsvorhaben in Neuhof gefasst. Die Beratung zum Neubau des Jobcenters bot reichlich Raum für Diskussionen. Mussten doch drei wichtige Dinge entschieden werden. Drei Ausnahmen zur Sanierungssatzung der Innenstadt standen auf dem Programm. Zwei davon vielleicht etwas leichter zu entscheiden, da wichtige Gründe für die Ausnahmen gibt. Die 1. der Entscheidungen war eine Abweichung der Baufluchtlinie. Hier geht es jedoch zum einen um Sicherung der Rettungswege und Aufstellfläche für die Feuerwehr, zum anderen um Schaffung von behindertengerechten Parkplätzen. Das ein Bauvorhaben mit der geplanten Nutzung dies notwendig braucht, liegt auf der Hand. Insofern fiel diese Entscheidung auch leicht. Die 2. Entscheidung war schon etwas schwieriger. Ging es hier eben doch „nur“ um Anforderungen des Mieters. Diese Anforderungen sind jedoch Bindungen, welche die Qualität der Arbeitsplätze beinhalten. Das Gebäude beinhaltet ein ausgebautes Dachgeschoß, welches auch für Büros genutzt werden soll. Büros bedingen jedoch eine bestimmte Tageslichtquote. Dafür muss das Dach eben um ca. 10 % mehr mit Fensteröffnungen versehen werden. Die Mitarbeiter des Jobcenter haben natürlich auch einen Anspruch auf ordentliche Arbeitsplätze. Insofern war diese Entscheidung für die Ausnahme auch leichter zu treffen. Insofern war auch die Mehrheit für diesen Punkt nicht überraschend. Der eigentliche Knackpunkt war die Entscheidung zur 3. Ausnahme, da es hier nicht um Menschen ging, sondern nur um rein wirtschaftliche Entscheidungen. Die Dachform galt es zu überdenken. Das der
And now for something completely different: Nicht dass wir jetzt im Stile von Monty Python jemanden in die Luft sprengen wollen. Aber Sprengstoff im Parlament war die Schulbezirkssatzung von Zossen in der Vergangenheit genug. Einen innovativen Vorstoß wagt nun Frau Schreiber, in dem sie alle althergebrachten Möglichkeiten in Frage stellend, eine Version vorstellt, welche ein junger neuer Mitarbeiter im Rathaus entwickelt hat. Die Basis bilden nur noch zwei Schulbezirke mit einem Überschneidungsgebiet. Dies bietet den Eltern mehr Entscheidungsfreiheit als bisher. Für die Stadt ist es trotz aller Herausforderungen, was die bisher gestarteten und noch anstehenden Schulsanierungen angeht ein gutes Training. Training für die neuesten Tendenzen der Landesregierung, Schulbezirke gänzlich abzuschaffen. Sinnvoll also, wenn wir schon mal im Kleinen üben, was uns sonst kalt und groß erwischen würde. Der Vorschlag von Frau Schreiber, eine Richtungsentscheidung zu treffen und danach dann den Satzungstext zu entwerfen, fand auch eine Mehrheit in dem einzig beschließenden Ausschuss. So können wir mit gutem Willen gemeinsam für Zossen eine Satzung beschließen, ohne in Änderungsanträgen zu versinken und gleichzeitig eine zukunftsweisende Entscheidung zu treffen. Sacharbeit ist harte Arbeit, dies war diesem Ausschuss anzumerken. Aber die Geschicke einer Stadt wie Zossen lassen sich zwar ehrenamtlich, aber nicht nebenbei leiten. |
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Hauptausschuss