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Offene Antwort von Plan B an SPD Zossen Chef M.Penquitt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thomas Böhm   
Dienstag, 13. September 2011 um 13:30
Seit gestern steht auf der Internetseite der SPD Zossen ein Schreiben des neuen Ortsvorsitzenden M. Penquitt an die neu gewählte Bürgermeisterin von Zossen. Hier die offizielle Stellungnahme der Basis von Plan B zu diesem Schreiben.
                                                                        

Ihr offener Brief an die Bürgermeisterin Michaela Schreiber vom 12.09.2011

 

Werter  Herr  Penquitt,

Es gebietet sich ja, im Zuge einer vernünftigen Erziehung, wenigstens den Schein zu wahren und dem politischen Gegner zu seinem Wahlerfolg zu gratulieren. Da endet aber bereits schon wieder ihre geheuchelte Bereitschaft zur Zusammenarbeit.

Das beste Beispiel ist ihre Rechenart, ihr schlechtes Wahlergebnis „schön“ zu rechnen. Anscheinend wird in der Finanzpolitik des Kreises ähnlich verfahren und deshalb sind wohl auch die immens hohen Schulden, die die SPD mit den Linken zusammen angehäuft haben, zu erklären.

Sie reden davon, dass 45% der Wähler einen neuen Politikstil in Zossen wünschen, vergessen aber zu schreiben, dass  55% der Wähler mit der erfolgreichen Art und Weise der Politikgestaltung von Frau Schreiber einverstanden sind. Also satte 10% Unterschied!

Ihre 45% beziehen sich auch nur auf die Wahlbeteiligung von 50,5 % und wenn man die Gesamtbevölkerung von Zossen nimmt, wünschen dann nur noch 27,03 % einen Wechsel, während 72,93% weiter Frau Schreiber und ihre Arbeitsweise für gut befinden, wäre es anders, hätten sie, die wählen konnten, den Weg zu den Wahlurnen gefunden.

Das rote Wählerpotenzial ist mit Sicherheit, zu 100%, ausgeschöpft worden.

Gerade die SPD sollte sich fragen, was da schiefgelaufen ist, bei diesem „Vernichtungswahlkampf 2011“ der Preuß-Kampftruppen mit Herrn Wanke und Frau Ulrich an der Spitze. Eine sehr gute Antwort hat ihnen ja Ihr Parteigenosse, Tim Grebe, gegeben, zu den Vorgängen mit dem „Berliner Kurier“, dessen Meinung sie aber nicht öffentlich gemacht haben.

Dies ist der beste Beweis ihrer Bereitschaft, mehr Transparenz einzufordern und zur Bereitschaft der freien Meinungsäußerung. In „facebook“ wurde Herr Grebe von seinen Parteigenossen sogar als Verräter bezeichnet.

Sie haben daraufhin weder den Zeitungsartikel des Berliner Kuriers—„Polit-Sumpf in Zossen vom 28.07.2011“ von ihrer Internetseite genommen, noch haben Sie sich, als Vorsitzender der Orts-SPD Zossen, von diesen Diffamierungen distanziert.

Im Gegenteil, sie unterstützten weiterhin derartige Rufmordaktionen dieser Leute, mit Veröffentlichung der Beiträge auf Ihrer Internetseite.

Eine Schlammschlacht sondergleichen, unter der Federführung des SPD Ortsvereins Zossen, mit Ihnen und dem Landrat Giesecke an der Spitze!

Sich hier nun, in ihrem offenen Brief, als Mahner eines anderen Politikstils, seitens der Bürgermeisterin, aufzuschwingen, birgt damit eine Menge Komik in sich. 

Die zugefügten Ehrverletzungen an Plan B Stadtverordneten, teils auch an deren Familienmitgliedern, sowie an der Bürgermeisterin Frau Schreiber selbst, sitzen tief und es liegt ausschließlich an Ihren Genossen, hier überhaupt wieder eine politische Zusammenarbeit zu ermöglichen.

Thomas Böhm

Pressesprecher Plan B                                           

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