| Wenn sich Täter plötzlich zu Opfern machen |
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| Geschrieben von: Thomas Böhm |
| Donnerstag, 14. Juli 2011 um 06:14 |
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Bei der heutigen Morgenlektüre der MAZ / Zossener Rundschau ist ein Artikel zur augenblicklichen Lage der Fluglärmproblematik erschienen, der einfach nur mal die vorhandenen Fakten nennt und es dem Leser überläßt, wie er nun die Angriffe auf die Bürgermeisterin, Frau Michaela Schreiber (Plan B) durch den Hier der Link zum, von mir angesprochenen MAZ Artikel : Wenn sich Täter plötzlich zu Opfern machen!Nach Carsten Preuß, bekennender Freund von Schönefeld (er wollte bereits 1995 diesen Standort und kämpfte in einer BI gegen Sperenberg und für Schönefeld) versucht sich nun auch der Ortsverein SPD Zossen an der Spiegelung der Ereignisse.Man hat also, mit großer Enttäuschung und Unverständnis, zur Kenntnis nehmen müssen, dass nun auch Gebiete von Zossen von Flugrouten tangiert werden sollen. Die Betonung liegt auf soll, denn die, vorerst endgültigen Routen werden erst im Januar 2012 festgelegt, somit sind auch diese, jetzt veröffentlichten Festlegungen, erst einmal nur Linien und Empfehlungen auf einer Landkarte.Das makabere daran aber ist, dass sich ausgerechnet SPD Politiker, deren Partei wir diesen Flughafen hauptsächlich überhaupt zu verdanken haben, hinstellen und anderen Vorhaltungen machen, angeblich nichts gegen die Überflüge von Zossen getan zu haben. Wieder wird hier mit Halbwahrheiten gearbeitet, um die eigene Schuld weit von sich zu weisen und einer Frau Schreiber Tatenlosigkeit zu unterstellen. Ja, liebe Genossen, dies ist den vielen anderen SPD Bürgermeistern, rund um Schönefeld, geschuldet, die alle nicht überflogen werden wollen und eine Verlegung, weg von ihren Gebieten, einfordern. Irgendwo dazwischen müssen die Maschinen aber nun auch rauf und runter kommen, daher wird es Gebiete treffen müssen. Die Aussage in dem Schreiben, Zossen würde in einer Höhe von 900m bis 2000m überflogen, stammt aus der Rubrik „Angst schüren“In der Fluglärmkommission sitzen derer viele, für Zossen sitzt da nur Frau Schreiber mit einer einzigen Stimme und nun raten sie einmal, wer denn da diese eine Stimme von Zossen überstimmt? Den Zeitpunkt, ab wann Frau Schreiber an diesem Tisch Platz nehmen DURFTE, bestimmten andere! Plan B und Frau Schreiber hatten bereits 2008 Unterstützung gegen BBI in der SVV eingefordert und darum gebeten, sich mit 5000€ an den Klagekosten von der BI in Blankenfelde Mahlow zu beteiligen, was mit den Stimmen von Linke und SPD abgelehnt wurde. Wäre ein SPD Bürgermeister Baier aus Blankenfelde-Mahlow bereit, zusammen mit Zossen, gegen Überflüge von Dabendorf und Glienick zu kämpfen, um dann Gefahr zu laufen, selbst noch mehr Fluglärm abzubekommen? Hier ist doch jedem Bürgermeister für seine Stadt das Hemd näher als die Hose und es ist unfair, bloß weil es kein SPD Bürgermeister in Zossen ist, der amtierenden Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B) nun nicht genug Engagement anzukreiden. Man kann sicher sein, dass diese Frau alles, in ihrer Macht stehende Potenzial in die Waagschale geworfen hat und wird, um Zossen vor Fluglärm „zu verschonen“! Wenn ihrer Anklage gegen Frau Schreiber ein offener Brief an ihr Parteimitglied Baier vorausgegangen wäre, ihm in diesem dann, im Verhältnis zu Zossen, völliges Versagen bei den Flugrouten in der Kommission unterstellt worden wäre, dann wäre dies ehrlich, aber damit hat es die Landes SPD, bis hinab in die Ortsvereine, bei diesem Projekt eh nicht so genau genommen.Wenn Herr Penquitt und Co. der Meinung sind, egal welche einzige Stimme da in der Kommission für Zossen sitzt, kann an den Mehrheitsverhältnissen von SPD geführten Gemeinden und den Berliner Bezirken dort etwas ändern, glaubt auch, die Erde sei eine Scheibe. Hier wird ganz einfach nur versucht, der Bürgermeisterin Versagen zu unterstellen, aber jeder der des Lesens und Zuhören mächtig ist, wird sehr schnell die Absicht erkennen, die hinter einem solchen Schreiben steckt. Ende Januar 2012 werden die, dann erst einmal einjährig geltenden Flugrouten verkündet und zwar so, wie es für den Flugbetrieb und seine Leistungsfähigkeit von Nöten ist. Daran werden, letztendlich SPD Bürgermeister und andere, wie Frau Schreiber von Plan B, nichts ändern können, dank zweier SPD Ministerpräsidenten und zwei, damals regierenden CDU und nun SPD Bürgermeistern von Berlin. Gerade diese beiden SPD Politiker, Platzeck und Wowereit, waren und sind es, die ihren Prestigebau um jeden Preis durchboxen wollen und leider wohl auch werden.Wie viele Mauscheleien, falsche Versprechungen und sogar Lügen sind in all den Jahren durch SPD Politiker zu Schönefeld getätigt worden? Dies ist Fakt und hier ist die SPD der Haupttäter, dem die Menschen im Umland diese massiven Einschränkungen zu verdanken haben und keinesfalls in der Opferrolle, in der sich jetzt der Ortsverein SPD Zossen gerne sehen möchte. Auch ein Herr Preuß hat seinen Teil seit 1995 dazu beigetragen und wagt es nun einen offenen Brief an die Bürgermeisterin zu schreiben, um ihr seine Mithilfe anzubieten. Danke Herr Preuß, sie haben bereits genug getan, oder besser gesagt, genug Schaden angerichtet! Thomas Böhm für Plan B |
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