| Das "geschenkte Internet" für die Dabendorfer Nutzer |
|
|
|
| Geschrieben von: Thomas Böhm |
| Donnerstag, 26. Mai 2011 um 14:30 |
|
Auf den Internetseiten der roten Einheitsfront war es zu lesen:Zossen könnte für Dabendorf das Internet geschenkt bekommen und die Stadt lehnt es ab. Die Schuldige, aus Sicht des Kontrahenten um das Bürgermeisteramt, Carsten Preuß : Na klar, Bürgermeisterin Michaela Schreiber(Plan B) Welch Zufall, bei der „Recherche“ des RBB im Zossener Rathaus war auch, wohl nur rein zufällig, der rote Bürgermeisterkandidat zur Stelle und gab eines seiner schon fast legendären, sinnentfremdeten Interviews. Von Geschenken war die Rede, von kostenlos war die Rede, von Verhinderung durch die Bürgermeisterin war die Rede, ABER es war keine Silbe in diesem Statement zu den wahren Kosten und Folgen für die Dabendorfer User zu hören und auf den roten Seiten, tags darauf, auch nicht zu lesen. Auch im Exclusiv Beitrag zu diesem Thema im "Blickpunkt" war mit keinem Buchstaben eine Erwähnung zu finden. Anscheinend halt nur eine vorgefertigte Pressemitteilung von Herrn Preuß und keine, eigene Recherche. Da stand NICHT, dass jeder Anschluss mit einer Gebühr von 99,00 € belastet wird, da stand NICHT, dass es, vorerst, eine monatliche Gebühr von 49,90 € kosten wird, die Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, da stand NICHT dass man nur mit der gelieferten Hardware (Router, Telefon und Anrufbeantworter) telefonieren und surfen kann. Da stand NICHT, dass man sich für mindestens 2 Jahre an DNS,net binden muss und eine Alternative dann nicht mehr in Sicht sein wird, denn durch die Verhinderung einer regulären Ausschreibung, wegen einer Schenkung (schlau gedacht vom Unternehmen!) wird es kein anderes Unternehmen geben, welches sich dann in Dabendorf engagiert. Also würde, mit der Zusage für DNS.net, eine Monopolstellung geschaffen werden, was für späteren Jahre eine Auswirkung auf die Preisgestaltung haben könnte. Um sich mal einen Eindruck von den Summen machen zu können, die da zur Disposition stehen, ein einfaches Rechenbeispiel nach den bekannten Zahlen: 1000 Dabendorfer schließen einen 24 monatigen Vertrag ab. (Kürzer geht nicht) Anschlusskosten je 99,00 € ergibt 99.000,00 € montl. Flaterate = 49,90 € x 1000 Vertragspartner = 49.900,00 € x 24 Monate = 1.197600,00 € ergibt für 2 Jahre eine Bruttoeinnahme von 1.296600,00 € Wohlgemerkt, nur für 1000 Anschließer in Dabendorf. Die Firma hat sich ja bereits, mit Hilfe der SWFG, unter Federführung des Herrn Penquitt, auch weitere Kommunen "gesichert." Nun wäre es ja mal interessant, zu erfahren, in welcher Höhe sich denn die Investitionssumme der Dabendorfer Firma bewegt, um das "Projekt Dabendorf" zu realisieren. Hier werden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: 1. Die Firma kann sich, durch die Leitungsverlegung, bis hin zu ihrem Betriebsgelände, quasi ohne eigene Kosten, die technische Aufrüstung "frei Haus" liefern lassen. 2. Durch die dann geschaffene Monopolstellung in den einzelnen Kommunen hat man praktisch, auf Jahre hinaus, fest einplanbare Einnahmen. Nun bleibt die spannende Frage: Was hat denn nun die SWFG davon? Tja, von all dieses Dingen wurde, bis jetzt, NICHT von den roten Genossen berichtet, aber wir, von Plan B, wie B = behilflich, nehmen ihnen die unangenehme Seite der Darstellung des ach so, für sie dargestellten, profitablen Deals (für wen eigentlich – die SWFG mit dem neuen Vorsitzenden des Wo Herrschaften aus der Nach meiner Sicht betreibt die SWFG in Kooperation mit DNS.net. unerlaubte, kostenlose Werbung für die Firma, die auf diesem Wege Zugriff auf einen festen Kundenstamm erreichen will, der durch die erzielten Gegebenheiten, keine andere, dann auch vieleicht preiswertere Wahl eines anderen Anbieters (z.B. Telekom) hat. Schlechte Beispiele, für diese Art von Datenübermittlung, gab es in der Vergangenheit bereits zur Genüge, siehe z.B. Berlikomm in Berlin. Es ist jedenfalls immer wieder verblüffend, wie von Seiten der roten Front versucht wird, die Bürgermeisterin Frau Michaela Schreiber(Plan B) als völlig inkompetent und dumm darzustellen und die eigenen Protagonisten als personifizierte Fachkompetenz in allen Bereichen zu lobhudeln. Wer den Lobpreisungen des roten Lagers, über die Qualitäten des Kandidaten des „Politbüros Luckenwalde“, Herr Carsten Preuß, Gehör schenkt, muss glauben, hier in Zossen ist der Messias angekommen, der auf alles eine Antwort weiß, aber vorher immer erst ein kostenpflichtiges, teures Konzept schreiben muss! |
| LAST_UPDATED2 |



SPD