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Bericht aus der Verwaltung im KTL PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thomas Böhm   
Mittwoch, 25. Mai 2011 um 20:31

Am gestrigen Dienstag fand die Ausschusssitzung für Kultur, Tourismus und Landesgartenschau statt. Im Bericht der Verwaltung berichtete die Bürgermeisterin unter Punkt 7 über einen, sagen wir einmal, pikanten Vorgang, der sich um die Person Carsten Preuß, den Ausschussvorsitzenden drehte. Hier der Wortlaut des Berichtes:

Grillen auf öffentlichen Grünflächen und Plätzen

In diesem Monat ist es vorgekommen, dass auf öffentlichen Grünflächen ein privater Grill aufgestellt und dort gegrillt wurde. Bislang war das Grillen auf öffentlichen Grünflächen und Plätzen verboten.

Der Ausschuss sollte sich hierzu positionieren und mitteilen, ob seiner Auffassung nach jetzt für jedermann das Grillen im öffentlichen Raum erlaubt sein soll. Dann müßte eine entsprechende Regelung in der Stadtordnung aufgenommen werden.

Im konkreten Fall war es so, dass der Vorsitzende des Ausschusses KTL, Herr Carsten Preuß, in seiner Eigenschaft als Bürgermeisterkandidat auf der Dorfaue in Nunsdorf am 15.05.2011 einen Grill aufgebaut hat und dort Würstchen gegrillt wurden. Dies, obwohl es ein ausdrückliches Verbot gab auf der öffentlichen Grünfläche zu grillen und von mir als Ersatz für den Standort die Fläche auf dem Hof des dortigen Dorfgemeinschaftshauses angeboten wurde.

Höhepunkt der Grillaktion, bei Waldbrandwarnstufe 1, auf öffentlichen Grün war dann die Entsorgung der noch glühenden Grillkohle, direkt vor Ort, auf der Dorfaue.

Als Mitarbeiter der unteren Abfallwirtschaftsbehörde dürfte Herrn Preuß wohl bekannt sein, dass jeder, so auch er, den von ihm ausgehenden Abfall ordnungsgemäß zu entsorgen hat. Ein Hinweis an die entsprechenden Behörden wegen illegaler Abfallentsorgung ist erfolgt.

Wegen der Vorbildfunktion des Handelns des Vorsitzenden des Kulturausschusses und Bürgermeisterkandidateen für alle Bürger dieser Stadt, bitte ich um eine entsprechende Stellungnahme des Ausschusses, wie zukünftig mit Anfragen, zum privaten Grillen auf öffentlichen Grünanlagen, umgegangen werden soll.

Michaela Schreiber

Bürgermeisterin

Anmerkung:

Der Vorsitzende das Ausschusses, Herr Preuß, lehnte eine Stellungnahme des Ausschusses ab, wollte Frau Schreiber mehrfach das Wort zu entziehen und verwies auf die Zuständigkeit des Ausschusses Recht, Sicherheit und Ordnung in dieser Frage. Eine öffentliche Entschuldigung durch Ihn blieb ebenso aus.

 Daher wird die Bürgermeisterin dem Vorschlag von Herrn Preuß nachkommen und in der nächsten RSO Sitzung diesen Vorgang wieder thematisieren. Allein schon die rechtliche (Un) Einsicht von Herrn Preuß und seine Deutung in diesem Fall spricht nicht gerade von juristischer Fachkompetenz. Wann sieht es der linke Kandidat endlich ein, einer Volljuristin Michaela Schreiber einfach hoffnungslos unterlegen zu sein, oder grenzt sein Verhalten an Größenwahn?

Herr Preuß scheint das Spiel mit dem Feuer zu lieben, zumindest alles, was sich so darum dreht! Bereits bei der Feuerwehr Schöneiche hat er sich verbrannte Finger geholt und in diesem Falle jetzt wollte er wohl seinen Ruf als "Sicherheitsrisiko für diese Stadt" untermauern. Jedenfalls gelten in dieser Stadt immer noch die Verordnungen und Gesetze für alle gleich und auch ein Jedermann Carsten Preuß hat sich an diese zu halten, denn auch über den Herbst 2011 hinaus wird er einer unter den knapp 18.ooo Mitbürgern sein. Halt ein Jedermann, wohl mit einem kleinen Hang zum Pyromanen, aber ohne Verantwortung und Vorbildfunktion für diese Stadt und dass ist auch gut so! 

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