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Richtigstellung eines Leserbriefes aus Dabendorf..... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thomas Böhm   
Freitag, 22. April 2011 um 11:25

Ich möchte zum Leserbrief  des Herrn Teuber aus Dabendorf vom 21.04.2011 Stellung nehmen.

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/ziel/604050/DE?article_id=2334919 

Leider wurde, durch die Einkürzungen meines Leserbriefes vom 16.04, durch die Redaktion der MAZ, der Sinn meines Satzes etwas verfälscht, denn ich meinte, einer allein könne so viel „Blödsinn“ nicht ALLEIN zu Papier bringen. (Originaltext steht auf der Internetseite von Plan B)

Ihr angeführtes Argument, mein Wissen über Planungen  seien Bürgermeisterinnen Wissen entbehren  jeglicher Grundlage, denn in den öffentlich  geführten Versammlungen wurden auch diese Dinge, wie Park & Ride, thematisiert. Es ist doch klar, dass man erst in eine genaue Planung einsteigt und diese dann vorlegt, wenn alle Verträge mit Bund, Bahn und Land in trockenen Tüchern sind. Durch den Wegfall der Schranken am Bahnhof entsteht  ja links und rechts des Bahndammes  genügend Freiraum für Wendeschleifen und Parkplätze neben dem dort geplanten Fußgänger-/Radfahrertunnel.

Lieber Herr Teuber, auch ihnen wünsche ich Gesundheit und Mobilität, aber die Welt dreht sich weiter, früher und später auch ohne uns und durch derartige  quasi Jahrhundertentscheidungen, wie die der Bahnquerungen durch das gesamte Land, wird der eine oder andere von uns eine Art von Gewinner, oder aber auch Verlierer sein.

Stellen sie sich vor, sie leben in einem 4 stöckigen Mehrfamilienhaus ganz oben und werden inmobil, durch was auch immer. Meinen sie ihre Krankenkasse oder der Vermieter bauen dann, extra für Sie, einen Fahrstuhl ans Haus?  Da werden auch Sie vor die Entscheidung gestellt: Entweder nie wieder auf die Straße , oder ins barrierefreie Erdgeschoss umziehen. 

Wenn man auf alle Eventualitäten des Einzelnen Rücksicht nehmen würde, hätten wir totalen Stillstand, denn jede Entscheidung hat zwei Seiten.

Nun zum Schluss ihre wörtliche Behauptung, Dabendorf könnte seinen Haltepunkt verlieren. Hier, zur Erinnerung, der wohl von Ihnen alleine (oder vielleicht dann doch nicht) verfasste Teil des Leserbriefes vom  14.04.2011:

 ...Auch nimmt sie (die Bürgermeisterin, die Redaktion) in Kauf, dass Dabendorf seine direkte Bahnanbindung nach Berlin verlieren wird, weil wegen fehlender Parkplätze auf der Ostseite der Bahngleise viele den Dabendorfer Bahnhof nicht mehr nutzen werden. Der Bahnhof wird sich als Haltepunkt für den Regionalexpress für die Deutsche Bahn dann nicht mehr rentieren...  ENDE

Ich glaube, meine Lesart und Deutung ihres Briefes, besonders auch in diesem Teil, war da schon die Richtige, oder? 

Thomas Böhm, Neuhof

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