| Ein Frühlingsfest, wie es sich gehört |
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| Geschrieben von: Robin Lewinsohn |
| Montag, 11. April 2011 um 09:04 |
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War das nicht ein toller Sonntag? Schöneres Wetter für ein Frühlingsfest hätte man sich kaum vorstellen können. Gleichzeitig war das Fest der BI „Zossen zeigt Gesicht“ auch gut organisiert. Live-Musik, abwechslungsreiches Programm für Kinder, ein kleiner Trödelmarkt und eine interessante Podiumsdiskussion.
Unser Die Podiumsdiskussion zum Thema „Bürgerhaushalt“ war leider nicht so zahlreich besucht, wie es das Thema verdient hätte. Aber es war ja auch ein Frühlingsfamilienfest, da zog Kuchen und Kaffee in der Sonne einfach etwas mehr. Die Runde war gut besetzt, zwei Bürger aus Schöneiche bei Berlin, welche von Ihren schwierigen Erfahrungen berichten konnten, einen Bürgerhaushalt gegen Skepsis der Entscheidungsträger durchzusetzen. Dazu kam der Bürgermeister Ortwin Baier ( Berichten konnten alle Seiten, dass es sehr arbeitsintensiv ist, die Bevölkerung an das Thema heranzuführen und dann auch tatsächlich in die Umsetzung einzubinden. Gleichzeitig kam auch zur Sprache, dass sich die Bürgerbeteiligung vielfältig auf das Geldausgeben beschränkt, fast gar keine Vorschläge für die Einnahmenseite der jeweiligen Städte und Gemeinden kommen. Hier ist sicherlich weitere Sensibilisierung und Thematisierung notwendig. Aber diese Diskussion sollte ja auch nur der Stein des Anstoßes sein. Leider konnte ich im Publikum nur 4 Unsere Bürgermeisterin, Frau Schreiber, führte dann im Frageteil, persönlich angesprochen von Herrn Baier, einige Punkte zu unserem Umgang mit dem Im Rahmen einiger Fragen freute sich Herr Liebau, dass Frau Schreiber ihre grundsätzliche Haltung zum Bürgerhaushalt offener gestaltete und äußerte die Hoffnung, dass die Bürgermeisterin im Laufe der nächsten drei – fünf Jahre die Einführung einer solchen Arbeitsgruppe aktiv mitgestalten werde. Hier konnte ich ihm nur beipflichten. Am Ende der Diskussion hatten wir noch das kurze Vergnügen Herrn Frank Gerhardt (SPD) kennen zu lernen. Es ist doch interessant, wie weit Zossener Veranstaltungen doch die Menschen anziehen. Wenn die BI“Zossen zeigt Gesicht“ an solchen Themen so offen weiterarbeitet und das E-Werk stellt dafür eine sensationellen Rahmen, dann müssen wir vielleicht gar nicht viel Geld ausgeben, weil Demokratie auch auf der Wiese gelebt werden kann. Robin Lewinsohn |
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