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die interaktive Tafel --- der Streit an der Goetheschule PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thomas Böhm   
Donnerstag, 31. März 2011 um 12:57

Heute erreichte uns die Stellungnahme der Gesamtelternvertretung der Goetheschule zu dem Problempunkt interaktive Tafel das Für und Wider und verschiedene Gesichtspunkte.

Stellungnahme der Schulkonferenz der Goetheschule Zossen

Die Schulkonferenz der Goetheschule Zossen nimmt zu den wiederkehrenden Vorwürfen aus derStadtverwaltung und den Darstellungen in der regionalen Presse wie folgt Stellung:

Die Schulkonferenz und die Lehrer der Goetheschule begrüßen die Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung über die Anschaffung jeweils eines Whiteboards für alle Grundschulen in Zossen. Wir freuen uns über die Möglichkeiten, die uns damit eröffnet werden sollen.

Derzeit ist das Whiteboard der Goetheschule in einem Klassenzimmer fest installiert.Wir sehen die Anschaffung des Whiteboards als richtigen (ersten) Schritt in die Zukunft. Wie beiallen technischen Neuerungen stellen sich zu Beginn Anfangsschwierigkeiten ein. Dieses liegt zum einen darin begründet, dass ein Internetanschluss noch nicht eingerichtet werden konnte.Ein weiteres Problem besteht darin, dass Computer und Whiteboard ab und zu abstürzen und erstnach mehrfachen Versuchen in Gang gesetzt werden können. Der verantwortliche Mitarbeiter von der Stadt konnte das Problem nicht beseitigen. Das Smartboard war mehrere Wochen nicht nutzbar.

Dies alles sind Probleme, für die gemeinsam Lösungen gefunden werden müssen.Besonders erschwerend kommt hier der Umstand hinzu, dass die Stadt eine parallele Nutzung im Klassenzimmer von Smartboard und Kreide-Klapptafel nicht erlaubt. So wurde vor Installation des Smartboards die bisher vorhandene Kreidetafel entfernt. Trotz mehrfacher Beschlüsse der SVV, dass die Kreidetafel wieder aufzuhängen sei, wird dies von der Verwaltung nicht umgesetzt. Als Begründung führt die Stadtverwaltung das Argument, dass Kreidestaub und moderne Technologiesich nicht vertragen würden. Diese Aussage wird von der Herstellerfirma jedoch nicht bestätigt und auch die Nutzung an anderen Schulen widerlegt diese Theorie. Alternativ wurde eine weiße Tafel von1 Meter x 1 Meter Größe angebracht, die als zusätzliches Lehrmittel dienen soll.

Wir bedauern außerordentlich die Entwicklung der Umstände um das Smartboard. Wir fordern die Stadt Zossen auf, im Interesse der Kinder die hier die Leidtragenden sind, verstärkt an einer Problemlösung mitzuwirken. Wir können uns nicht damit abfinden, dass aus der Idee mit dem Smartboard als Bereicherung des Unterrichts und als zusätzliches Lehrmittel, nun ein Nachteil für die Kinder entsteht. Mit einem nicht funktionierenden Smartboard sind die Lehrkräfte auf die Zusatztafel beschränkt, die in der vorhandenen Größe jedoch einen erfolgreichen Unterricht unmöglich macht.

Wir sehen es als Pflicht an, uns für diese Grundinteressen der Kinder einzusetzen auch wenn unsere Anliegen und Forderungen in der Öffentlichkeit anders dargestellt werden.

Mitglieder der Schulkonferenz der Goetheschule Zossen

 soweit also die offizielle Stellungnahme der Schulkonferenz der Goethe Grundschule, mit der Bitte um Veröffentlichung, was hiermit gern geschehen ist.

Liebe User,

 ich stelle Ihnen hier einige Links zu mehreren, verschiedenen Beiträgen von der Quelle You Tube zum Thema Whiteboard/Smartboard/interaktive Tafel und der Umgang damit, zur Auswahl. Eine Kreidetafel, gleich neben einer interaktiven Tafel, sucht man allerdings in den Beiträgen zumeist vergebens. Vielleicht hilft der ein oder andere Beitrag, eine objektivere und somit faire Betrachtungsweise zu erlangen.

Es war für mich äußerst verwunderlich, dass die Stellungnahme der Schulkonferenz mit dem lapidaren Satz Mitglieder der Schulkonferenz (stehen da etwa nicht alle Mitglieder hinter dieser Stellungnahme?) unterzeichnet ist und noch mehr erstaunte mich die befremdliche Tatsache, dass im Verteiler der e-mail, der eigentliche Hauptadressat, die Stadtverwaltung, sprich Frau Schreiber, NICHT aufgeführt wurde. Dies ist doch ein klares Zeichen dafür, wieder nur Stimmung gegen die Bürgermeisterin zu machen. 

Ein Kommentar von Frau Clarissa Böhm, sachkundige Einwohnerin im Ausschuss S J B S 

Liebe LeserInnen,

die Goethe-Grundschule besitzt ein voll funktionfähiges, interaktives Whiteboard, mit der Whiteboardsoftware, der Lernsoftware und dem Multimediapaket. Um mit dem Board zu arbeiten, ist eine Internetverbindung nicht zwingend erforderlich.

Da aus mehreren Gründen (Datenschutz, Hacker) keine Wireless LAN Verbindung möglich ist, sollte man doch die notwendige Zeit der Installationsarbeiten abwarten. Wer es nun partout nicht abwarten kann, hat immer die Möglichkeit, per Laptop oder USB Stick all das auf das Whiteboard hochzuladen, was in der Unterrichtsvorbereitungszeit zusammengetragen wurde.

Ein defekter Filter des Beamers führte bis jetzt zum Ausfall für mehrere Tage, bedingt durch die Lieferzeiten des Ersatzteils und den Einbau durch die Herstellerfirma.

Jedoch eine Kreidetafel wegen eventueller Abstürze zu installieren, kommt dem gleichzeitigen Tragen von Gürtel UND Hosenträger gleich.

Bitte sehen Sie sich die YOU TUBE Filme dazu an.

Clarissa Böhm

 

http://www.youtube.com/watch?v=GYJKNtjWNsI&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=xS1BSEz7zeQ&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=jsDd8RSXvtQ&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=qE68_bue5UA&feature=related

LAST_UPDATED2
 

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