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+++Ergebnisse vom Hauptausschuss zur Nordumfahrung Dabendorf PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thomas Böhm   
Mittwoch, 22. Dezember 2010 um 10:01

Die letzte Ausschusssitzung im Jahre 2010 hatte im Hauptausschuss nur ein Thema auf der Agenda. "Bürgerbefragung zur beschlossenen Ortsumgehung Dabendorf oder einer anderen Variante!" 

Die Mitglieder hatten, zum wiederholten Male, darüber zu befinden, in welcher Art und Weise die Bürgerbefragung, zum Thema Bahnquerung, in Dabendorf stattfinden soll.

Als erstes stimmte die SPD/LINKE/ VuB Fraktion der möglichen Gegenvariante zur, bereits rechtlich beschlossenen Nord - Umfahrung, einer innerörtlichen Brückenlösung zu, wenn auch mit Bauchschmerzen, wie es Frau Miersch (SPD) ausdrückte, da bei einer Tunnellösung erhebliche Baukosten, die von der Stadt allein zu tragen wären, entstehen würden und somit der Effekt der Kostenersparnis, weswegen man ja diese Befragung, von Seiten der SPD/LINKE/VuB, überhaupt haben möchte, ad absurdum geführt werden würde.

Die Variante wäre dann: Zwischen Goethe- und Brandenburgische Strasse, die vor dem Brückenbauwerk zu einer Staße "verschmelzen", entsteht ein monumentales Brückenbauwerk, worüber der gesamte Verkehr dann auf der anderen Seite der Brücke, am Schulstandort Dabendorf vorbei, mit über 700 Kindern getrichtert vorbeiführt. Da die Schüler diese Straße, unter anderem zum Schulsport in der Sporthalle, queren müssen, entsteht eine nicht unerhebliche Gefahrenquelle für die Kinder dort.

Die Mitglieder haben sich dann, mehrheitlich, dazu entschlossen, KEIN QUORUM festzulegen, da es eh keine rechtliche Verpflichtung für die Stadtverordneten darstellt, dem Abstimmungsergebnis der Befragung Folge zu leisten.

Einziger, noch strittiger Punkt, ist der Umfang der Befragung. Hier entstand eine Pattsituation von 4 zu 4. Die einen wollen die gesamte Stadt, mit Dabendorf farbig anders gekennzeichnet, die anderen wollen, aus Kostenersparnis, nur Dabendorf abfragen. Der finanzielle Unterschied liegt bei zirka 25.000 €, da eine Befragung NUR für Dabendorf etwa 7000 € kosten würde, die Gesamtabfrage aber ca. 32.000 €. Es wurde der Vorschlag gemacht, für dieses eingesparte Geld einen schönen Spielplatz in der Stadt zu gestalten, wenn denn die Befragung eh keinen rechtlich verbindlichen Ausgang hat.

Auch eine angebotene Pause, zur Beratung untereinander, wurde von den Ausschussmitgliedern an diesem Abend abgelehnt, zu fest verankert waren da doch die Standpunkte. So einigte man sich darauf, zum 12.01.2011 das Wahlregister zu erstellen und zwar in zweifacher Form. Einmal Gesamtgemeinde Zossen und einmal nur Dabendorf. Beides wird, für welche Variante sich dann letztendlich entschieden wird, benötigt und man wird Ende Januar 2011 nochmals zusammen kommen, um dann, hoffentlich endgültig, alle Verfahrensfragen zu klären.

So ging man dann, einiger Erkenntnisse reicher, seiner Wege, hinaus in das tief verschneite Zossen.

Frohe Weihnachten

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