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"Kallinchenfraktion" will Strandbad Zesch verhindern! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thomas Böhm   
Freitag, 08. Oktober 2010 um 08:16

Wenn es auf der KTL Sitzung am 06.10.2010 noch nicht ganz so klar wurde, in der Zeit danach und in den linken Kommentaren wird ganz klar, dass hier von der "Kallinchenfraktion" SPD/LINKE/ VuB  offen Front gegen einen Standort Strandbad Zesch gemacht wird.

Da versuchen Herr Dr. Reinecke und Carsten Preuß, beide aus dem linken Lager, im KTL allein durch den Begriff Badestelle oder Strandbad ein positives Votum der SVV zu einem Verzicht des Ausbaus in Zesch zu erreichen. Zu kleiner Strand, zu hoher Zaun, zu wenig Parkplätze, kein Winterbetrieb u.s.w. sind die nächsten Argumente der linken Genossen -- dabei handelte es sich, auch vorher ausdrücklich von der Bürgermeisterin Schreiber (Plan B) erklärten und EXTRA mit ROT so gekennzeichneten ENTWURF, um einen ersten Schritt für eine anstehende, beschlussfähige Planung. Das dieser "ENTWURF", bessere Bezeichnung wäre Arbeitspapier, bereits seit März 2010 in der Verwaltung vorgelegen hatte, war doch nur für die weitere Zuarbeit der Verwaltung wichtig, um Eckdaten der Planungen festzulegen, die dann den Ausschüssen zur weiteren Verwendung, bis hin zur Beschlussfassung, bereitgestellt werden können. Dies ist ja dann auch am Mittwoch so geschehen.

 Man will, vom "Freundeskreis des Ortsvorstehers Schulz" aus Kallinchen, den dortigen Standort monopolistisch als einziges, wirkliches Strandbad der Groß Gemeinde sichern und redet alles, was diesen Begriff in Gefahr bringen könnte, klein und am liebsten kaputt. Es wird der meiste Wert darauf gelegt, darzustellen, was NICHT gehen könnte, als sich für mögliche Varianten des Gelingens zu interessieren. Braucht man ja auch nicht, denn das Ziel, koalitionsbedingt, steht bereits fest: VERHINDERUNG

Herr Dr. Reinecke setzte ja nun auch noch einen drauf! In seiner Kommentierung des Verlaufes der KTL Sitzung ( nachzulesen auf der Linke Seite Zossen) scheint er teilweise auf einer anderen Veranstaltung gewesen zu sein, oder aber eine altersbedingte Vergeßlichkeit scheint bei Ihm einzutreten. Höhepunkt seiner Ausführungen war aber die Beschimpfung von den Gästen der Sitzung und deren politischer Ausrichtung.

Nun können Plan B Mitglieder nichts dafür, dass sich keine roten Genossen genötigt sahen, ebenfalls an dieser Sitzung, als Gäste, teilzunehmen, aber viele Mitglieder von Plan B sind eben hochgradig daran interessiert, was im Vorfeld der Entscheidungsfindung passiert und besuchen deshalb nicht nur SVV Sitzungen, sondern auch die Ausschusstermine. Diesen Leuten nun ihr Erscheinen als negativ oder provokativ vorzuwerfen ist, gelinde gesagt, eine bodenlose Frechheit.

Auch das Fehlen des Ausschussmitgliedes Schulz (VuB) hat ein gewissen Reiz. Wurde doch von Ihm der Bürgermeisterin vorgeworfen, nicht an der Sitzung zu den Windrädern in Kallinchen teilgenommen zu haben, kann man ihm nun die gleiche Frage stellen, wo es doch sehr um Interessen von Kallinchen in dieser Sitzung ging, warum er nicht erschienen sei. Wahrscheinlich die gleiche Antwort, die auch eine Frau Schreiber leider geben mußte: Ein anderer, leider zeitgleich stattfindender Termin! Es ist schön, wenn gleich so zeitnah die Realität wieder geradegerückt wird.

Warum hat Herr Reinecke nicht von der Inkompetenz des Herrn Preuß berichtet, als ihn die Bürgermeisterin beim Thema Waldumwidmung völlige Ahnungslosigkeit vorwarf? Warum schreibt Herr Reinecke nichts von dem Eklat, als es um den Tausch des, für Weinanbau geradezu idealen Südhanges in Zossen gegen ein Stück Müllkippe (Wanderweg) ging und somit einen Weinanbau in Zossen so gut wie unmöglich macht und man für Zesch wohl schon Pflanzrechte hat. Zesch sei eine private und Zossen eine politische Entscheidung, so die Aussage von Herrn Preuß, stellt ganz eindeutig klar, was auch hier für eine "Gefälligkeit" passieren soll. Es ist eben etwas anderes, wenn man VOR Entscheidungen seine Meinung kundtut und NICHT nach einer demokratisch, herbeigeführten Mehrheitsentscheidung eines Parlamentes, oder auch nur einer  Stadtverordnetenversammlung, eine BI gründet und lauthals sein Veto in Welt hinaus posaunt, weil einem das gefällte Votum nicht paßt. Beste Beispiele sind ja Dabendorf Nordumfahrung und Kitastandort Wünsdorfer Platz. 

Thomas Böhm

 

 

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