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Die Unfähigkeit der "großen" Parteien eigene Kandidaten aufzubieten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thomas Böhm   
Samstag, 22. Mai 2010 um 10:06
 Die Unfähigkeit der „großen“ Parteien eigene Kandidaten aufzubieten.....Was in der Landeshauptstadt Potsdam gut funktioniert soll möglichst, bis hinunter in die kleinste Kommune Brandenburgs, ebenfalls angewandt werden: ROT ROT, zwecks Machtbesitz, um jeden Preis!

So auch in Zossen. Haben die beiden „etablierten Parteien“ SPD und LINKE zusammen  gerade mal eben so viele Sitze in der Stadtverordnetenversammlung wie die Wählergruppe von Plan B  (jeweils 9) allein, braucht man weitere Verbündete, die man leicht findet, hat doch die Bürgermeisterin Frau Schreiber (Plan B) genügend Neider in dieser SVV. Wäre ja auch soweit alles in Ordnung, denn eine Demokratie funktioniert eben auch so, wenn es da nicht die Unfähigkeit der Parteien selbst und deren Ortsvereine geben würde.

 Parteien mit Führungsanspruch, wie sich die SPD und „ Die Linke“ in Brandenburg und anderswo gern hinstellt, sind in Zossen nicht in der Lage, einen Kandidaten aufzubieten, der auch das Parteibuch der beiden Parteien in der Tasche hat. Petra Miersch (parteilos/SPD) betont, sie sei parteilos. Diese „große“ SPD ist also nicht mehr selbst in der Lage, einen eigenen Kandidaten, MIT PARTEIBUCH, für den Fraktionsvorsitz aufzustellen.

 Noch schlimmer sieht es bei der Partei „DIE LINKE“ aus. Da versucht der, in einer anderen, ehemaligen politischen Verbindung in Zossen, der VDP unter Andreas Noack  gescheiterte  Noch – Freizeitpolitiker, der Unterstützung der rot roten Kreisverwaltung TF und dazugehörigen Landrates Giesecke SPD sicher, sich für höhere Aufgaben in der Kommunalpolitik zu profilieren. Stets aber darauf bedacht, NICHT als Mitglied der Partei „DIE LINKE“ tituliert zu werden, weil dies eher negativ gegen Ihn ausgelegt werden könnte.

Der „Lagerwechsel“ hat sich also im ersten Augenblick für Herrn Preuss gelohnt, wurde er doch über die Liste der Linken 2008 bei der Kommunalwahl in die SVV Zossen gewählt. Wenn sich nun auch die zweitgrößte Partei im Lande Brandenburg den „Luxus“ leistet, einen „parteilosen“ Mitläufer zum Fraktionsvorsitzenden zu ernennen und dies einstimmig, dann weiß man doch, wenn man nicht gerade unter Bewusstseinsstörung leidet, woher hier der Wind weht. Dem Wahlvolk vorgaukeln zu wollen, man sei kein Linker, sondern parteilos, geht nicht auf!

Dieser „Mr. Konzept“, mit all seinen linken Ideen und Statements soll Farbe bekennen, nämlich ROT, und auch in diese Partei, die ihm das Sprungbrett über einem leeren Kinderplanschbecken bietet, eintreten, um seine linke Gesinnung und Denkweise zu untermauern. Alles andere ist Augenwischerei und Wählerbetrug im großen Stil. Kleinere Lügereien sind ja bereits bei ihm an der Tagesordnung, wie sich bei  der SVV Sitzung vom 19.05.2010 wegen des Panoramaweges und einem damit verbundenen Grundstückstausch, wieder einmal herausstellte. Da halfen ihm auch keine Wortklaubereien mehr, hier musste er sich, wieder einmal, rote Ohren und die hölzerne Nase zuordnen lassen.

 Wichtig war bei dem Zusammenschluss nur die Bezeichnung, man wäre nun die STÄRKSTE FRAKTION in der SVV, auch wenn dafür 5!! Gruppierungen notwendig waren, denn die VuB war ja bereits auch schon ein Zusammenschluss von Frauenverein Nächst Neuendorf mit Frau Timm und dem „Gutsherren von Kallinchen“, Herrn Schulz, sowie der abgewählten Bürgermeisterin von Wünsdorf, Frau Brumm und Herrn von Lützow.  

Das Kürzel VuB hat dabei eine völlig neue Bedeutung bekommen: Vereinigung unterlegener Bürgermeister  (heute ja Ortsvorsteher). Wie ein Herr Schulz aus Kallinchen, nun als stellvertretender Fraktionsvorsitzender der „Superfraktion“, die Zusammenarbeit mit den Linken seinen Ortsbewohnern erklären wird, birgt viel Zündstoff. Sicher sind Grundforderungen von Linken nicht vereinbar mit den wirtschaftlichen Ansprüchen von Kallinchener Bürger, die sogar bis hinein ins familiäre Umfeld des Ortsvorstehers reichen. Sein zukünftiges Abstimmungsverhalten bei derartigen linken Forderungen wird dann zeigen, ob er nun ein überzeugter Unterstützer linker Ideologien geworden ist, oder einfach nur seinen Frust gegenüber Frau Schreiber ausleben möchte und eher an sich selbst und die damit verbundenen Vorteile denkt. Durch Diffamierungen, falsche Schuldzuweisungen und Unterstellungen versucht Carsten Preuss, federführend und stellvertretend, für all die Brumms, Schulzes und Timms in seiner aufgeblähten „Superfraktion LINKE/SPD/VuB“ (hat sich da etwa ein Fehler eingeschlichen??), die gute Arbeit der Bürgermeisterin, so oft es nur geht, in den Schmutz zu ziehen.

Das Schema:  Erst einmal falsche Behauptungen öffentlich aufstellen , bis der Wahrheitsgehalt dann richtig gestellt wird, fließt viel Wasser den Notte Kanal hinunter und von jeder dieser Behauptungen bleibt dann, als Rest, das Falsche in den Köpfen der Leute. Hier sei einmal der sogenannte Schwarzbau in Zesch am See genannt. Es erfolgte kein Abriss, keine Reaktion des Kreises -- also alles in Ordnung, doch dies gesteht die rote Koalition nicht von allein ein. Keine Pressemitteilung --- Wo käme man da auch hin, sich selbst zu entlarven! Sicher hat  Frau Schreiber auch Fehler gemacht, aber zu denen steht sie auch persönlich!  Stellt man aber Ihre Verdienste für die Groß Gemeinde Zossen denen von Carsten Preuss gegenüber, fällt dieser Vergleich, recht eindeutig, zu Gunsten von Frau Schreiber aus.            

 Wir werden auch die „Leichen im Keller“ einiger Stadtverordneter aus vergangenen Tagen ans Tageslicht holen, denn es gibt genügend Beispiele, wo es z. B. Herrn Lüders besser zu Gesicht stehen würde, den Mund zu halten, als auf den Zug des Herrn Preuss aufzuspringen und mit den Wölfen zu heulen. Die Stadt zahlt heute noch Schulden ab, die durch seine Mitwirkung der Stadt entstanden sind. Gerade dieser Mandatsträger ist ein Paradebeispiel für reines Machtstreben und wenn man mehrmals dafür die Partei und die Gesinnung wechseln muss! Vom Blick in den Spiegel ganz zu schweigen. Den Bürgern in dieser Großgemeinde Zossen muss deutlich vor Augen geführt werden, was sie da erwartet, mit diesem roten Gesinnungsgenossen Carsten Preuss aus der Luckenwalder Kreisabfallverwaltung. Außer vorgefertigte Dossiers aus der Kreisverwaltung, die er auch noch unverblümt zu erkennen gibt und dann verliest, kommt da eher nur heiße Luft und wenig aussagekräftiges.

 Er könnte ein geklonter Zwillingsbruder des Christoph Schulze sein, all seine Aktionen und sein Verhalten im Stadtparlament erinnert 1:1 an den SPD Machtmenschen, der auch versuchte, alle Fäden in der Hand zu halten und die Puppen nach seinem Willen tanzen zu lassen. Das Ergebnis kennen wir alle.

Herr Preuss, stehen Sie zu Ihrer Gesinnung, werden sie Mitglied in die Partei „DIE LINKE“.  Damit würden sie sich wenigstens einen kleinen Anteil von Respekt und Ehrlichkeit verdienen.  

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