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Zossen sollte sich zu seiner Verantwortung bekennen... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thomas Böhm   
Dienstag, 22. September 2009 um 11:30

 Es ist schon verwunderlich, wenn sich jetzt die rote Koalition der Zossener SVV als "Vorreiter" gegen den drohenden Flüglärm über der Region aufspielt. Bereits vor über einem Jahr, zum Landtagswahlkampf 2009, hat der Fraktionsvorsitzende von Plan B und damaliger Kandidat für den Landtag, Andreas Noack, per Beschlußantrag in der SVV, auf mögliche Risiken für unsere Region aufmerksam gemacht, was aber von den gleichen Genossen damals als Propaganda abgetan wurde und mehrheitlich abgelehnt worden ist. Wie schnell einen doch seine Vergangenheit wieder einholt....... Auch braucht unsere Bürgermeisterin, Frau Schreiber, von Seiten der vereinten Zossener Linken, also auch von der  SPD, die diese gesamte Suppe BBI ja eingerührt hat, keine Ratschläge, was denn nun zu tun sei. Herr Preuß ist wieder einmal einfach nur zu spät dran!

Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B) weíß allein, was ihre Zusage zur Teilnahme an der Lärmkommission ja beweist, was zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger zu tun ist, bevor Links mal wieder, verbotenerweise, rechts überholen wollte. 

Es folgt der damalige Beschlußantrag von Plan B und unser Weitblick.

Verantwortung dafür, dass wir in Zossen durch den Bau des Flughafen BBI zu erwartende, positive Signale für unsere Groß Gemeinde Zossen erhalten und somit wahrscheinlich auch finanziell davon profitieren werden. Aus diesem Grunde sollte man diejenigen, die unter diesem Flughafen extrem zu leiden haben, nicht vergessen. In einer Solidargemeinschaft sollte dies auch völlig normal sein. Deshalb unterstützen wir, von Plan B, auch unseren Landtagskandidaten Andreas Noack, bei seinen Bemühungen, diese Solidarität mit den Menschen in Blankenfelde Mahlow auch zu zeigen und nicht als leeres Wahlkampfgeschwafel ab zu tun. Aber lesen Sie selbst:

Ich labere nicht –

 

 

                  ich handle! 

 

Aus diesem Grunde habe ich den Antrag in die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Zossen eingebracht, einen Zuschuss für die Klage der von der Lärmbelästigung des BBI betroffenen Bürger zu zahlen: 

„Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Zossen beschließt:

 
  1. Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Zossen begrüßt den Ausbau des BBI als wichtigen Wirtschaftsfaktor für die gesamte Region.
  2. Dabei müssen die berechtigten Belange der von den Lärmbelästigungen betroffenen Bürger aber Berücksichtigung finden. Unter anderem die Frage, ob Nachtflugverbot oder nicht, ist für die in den Einflugschneisen lebenden Bürger von großer Bedeutung. In einer Sammelklage wollen viele betroffene Bürger klären lassen, ob das Nachtflugverbot vollständig vom BBI eingehalten werden muss, oder ob eine bestimmte Anzahl von Flügen stattfinden darf.
  3. Die Stadt Zossen genießt alle Vorteile des Ausbaus des BBI, insbesondere mögliche neue Ansiedlungen, ohne den Nachteil der Lärmbelästigung. Die Belange der betroffenen Bürger sind uns nicht egal. Deshalb zeigen wir uns solidarisch und unterstützen sie bei der Durchsetzung ihrer berechtigten Anliegen.
  4. Die Stadt Zossen zahlt einen Zuschuss für die Sammelklage der betroffenen Bürger in Höhe von 5000,00 €, um die Durchsetzung ihrer Forderungen zu unterstützen.
 Begründung:

 

Im Beschlusstext selbst ist das Anliegen bereits umfangreich dargelegt. Die Kosten für die Sammelklage zur Durchsetzung eines Nachtflugverbotes sind deutlich höher als der beantragte Zuschuss. Die Stadtverordnetenversammlung kann aber mit diesem Zuschuss ein Zeichen setzen und zeigen, dass wir nicht nur die Vorteile des BBI für unsere Stadt in Anspruch nehmen wollen, sondern auch bereit sind, anzuerkennen, dass von dem Ausbau des BBI auch sehr viele Belastungen für die Nachbargemeinden Blankenfelde und Ludwigsfelde ausgehen. In den direkt anliegenden Gemeinden sind eben nicht nur die Vorteile des BBI spürbar, sondern auch enorme Belastungen für die Bürger.  Vielleicht können wir mit unserem Beschluss auch noch andere Gemeinden dazu bewegen, sich ebenfalls mit den betroffenen Bürgern solidarisch zu erklären und auch einen Zuschuss zur Sammelklage aus dem Haushalt zur Verfügung zu stellen.“  

Ob ich Ihr Kandidat im Landtag bin?      

 

Sie haben die Wahl,

auf dem Stimmzettel:

                         – Erststimme –

                Nr. 14 – Andreas Noack! 

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite:

www.plan-b-zossen.de

ALLES KLAR, IHR ROTEN GENOSSEN?

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