| Plan B ++Bahnquerung Wünsdorf - Ein Bericht von der Bürgerversammlung- |
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| Kommentare & Berichte - Kommentare & Berichte | |||
| Geschrieben von: Thomas Böhm | |||
| Freitag, 30. Januar 2009 um 19:06 | |||
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Am Donnerstag abend fand eine weiterführende Bürgerversammlung zum Thema Bahnquerung Wünsdorf statt. Zu Beginn wurde gleich die kurzfristige "Einladungszeit" von Seiten der erschienenen Bürgerinnen und Bürgern gerügt und von Frau Schreiber und dem Ortsvorsteher von Wünsdorf, Herrn Jungbluth, entschuldigt und man gelobte von Seiten der Stadt Besserung. Hier auch gleich die Einladung an die Bürger des Ortsteil Neuhof: Dort findet am Donnerstag, den 12.Februar um 19 Uhr im Gemeinschaftshaus in der Neuhofer Dorfstrasse auch eine Bürgerversammlung zur Bahnquerung Neuhof statt. Plan B unterstützt gern die Stadtverwaltung! B wie Bekanntmachung. Dann ging es hinein in die vorliegenden Planungen, die vom Planungsbüro durch Herrn Steiner, wie schon für Dabendorf Nord, sehr anschaulich und nachvollziehbar via Beamer an die Wand "geworfen"wurden. Nach der Abstimmung bei der vorigen Sitzung wurde ja nun das Projekt über die Friedenstrasse zu führen, genauer berechnet und zu Papier gebracht. Es passierte wieder das, was für den Einzelnen zwar verständlich erscheinen mag, aber nicht zum Wohl und Nutzen der Allgemeinheit dienen kann. Einige Anwohner lehnen das Brückenbauwerk mit Anschluss an den Kreisverkehr an der B 96, weiterführend durch die Friedenstrasse als Ausläufer, kategorisch ab. Sie befürchten immense Kosten für den Straßen-ausbau, der von Seiten der Stadt aber überhaupt nicht geplant wäre, sie haben Angst, dass die Straße zur "Rennstrecke" wird, trotz der Zusage der Stadt Tempo 30, Rechts vor Links und LKW Verbot, außer für Anlieferungen im Siedlungsgebiet, per Widmung auch politisch festzuschreiben. Den Argumenten der Anlieger kann man aber nur sehr bedingt folgen. Da wird behauptet, trotz dieser Verbote wird dann trotzdem gerast. Dies darf doch dann aber kein Kriterium für ein Ja oder Nein sein. Einbruch ist auch unter Strafe gestellt und trotzdem wird in Deutschland alle 2 Minuten ein Wohnungseinbruch begangen. Wozu also Gartenzäune, Rolläden, Sicherheitsschlösser und Alarmanlagen? All diese Sachen könnten die Anlieger ja dann auch entfernen, wenn alles so bleiben soll, wie es ist. Mir kommt es so vor: "Dusch`mich, mach`mich aber nicht nass!" Das Argument eines Bürgers, der 150 Unterschriften gesammelt hat, um die Friedenstrasse zu "verschonen", dass dies ein deutlicher Beweis für ein Nein wäre, kann so auch nicht gelten. Es wurde ja dabei gleichzeitig darauf verwiesen, man habe mit der Unterführung in der Chausseestraße bereits eine Bahnquerung und diese würde ja ausreichen, Wie denken dann die Anlieger der Friedenstaße im unteren Teil, wenn der gesamte Verkehr, der jetzt noch über die Straße zum Bahnhof über den Schrankenübergang fließt, ausschließlich durch"Ihre "Straße" fließen wird, vorbei an ihren Häusern. Für die Anwohner nördlich würde die reinste Idylle entstehen, denn je höher man in der Friedenstrasse dann kommt, desto geringer wird die Verkehrsbelastung dort. Die Querstraßen bleiben, bei welcher Variante auch immer, davon völlig unbelastet, außer es wird eine Umleitung eingerichtet. Mich würde ja dann mal die Stimmverteilung interessieren, wenn man bei einer Befragung der Anlieger diese Gesichtspunkte zu Grunde legt. Was eigentlich völlig unstrittig an der geführten Debatte war, ist die vorgestellte Tunnellösung für Fußgänger und Radfahrer am jetzigen Bahnübergang. Dieses Projekt könnte quasi morgen begonnen werden, darüber braucht man nicht mehr zu reden. Es ist aber genauso unstrittig, dass eine zweite, vernünftige Bahnquerung geplant und gebaut werden muss und im Sinne der Allgemeinheit und der Kosten-Nutzen Rechnung eigentlich nur die nördliche Überquerung mit Anbindung an den Kreisverkehr an der B96 in Frage kommt. Dies sah auch der Damit könnte man auch für die Zukunftsplanung von Wünsdorf erhebliche Grundvoraussetzungen schaffen, um Gewerbegebiet und Siedlungsfläche anbieten zu können, die eine gute Verkehrsanbindung an das "große" Straßennetz benötigen. Den Anliegern, die jetzt noch so gegen diese Trassenführung sind, kann man nur wünschen, den Blick von sich selbst auch mal hin zu den anderen und den zukünftigen Mitbürgern zu wenden und denen ein vernünftiges, funktionierendes Verkehrskonzept zu hinterlassen. Wir sind hier auf dieser Erde eben auch nur zu Gast. Das die Stadt Zossen auf die Idee kommen könnte, mal so eben aus dem Ärmel heraus zu beschließen, die Friedenstraße zu sanieren und mit einem neuen Aufbau zu versehen, was ja die Anliegerbeiträge notwendig machen würde, wird wahrscheinlich erst passieren, wenn wir Vollbeschäftigung im Land haben, alle Bundesstraßen und Autobahnen saniert sind, wir ein Überangebot von hochmodernen Kitas und Schulen haben und der Staat Jahr für Jahr einen zweistelligen Milliardenbetrag auf der Habenseite verbucht und schuldenfrei ist. So fangen halt Märchen an...........
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